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  • Was sind Knochenmetastasen?

    Beim gesunden Menschen befinden sich Aufbau und Abbau des Knochens im Gleichgewicht. Bei Krebserkrankungen ist dieses Gleichgewicht häufig gestört.

    In Deutschland erkranken jährlich nahezu 300.000 Menschen an verschiedenen Krebsformen. Knochenmetastasen treten bei einigen bösartigen Tumorkrankheiten gehäuft, bei anderen eher selten auf.

    Im Verlauf einer Tumorkrankheit kommt es teilweise schon frühzeitig zur Absiedlung von Krebszellen, die in den Knochen wandern können.
    Welche Ursachen und Risiken gibt es für die Entstehung von Knochenmetastasen?

    Krebszellen können bei einer Metastasierung auch in den Knochen wandern. Knochenmetastasen gehen aus entarteten Zellen anderer Gewebe hervor, die sich im Knochen abgesiedelt haben. Durch ihr ungebremstes Wachstum stören sie das natürliche Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau sowie die Funktion des Knochens. Die meisten Patienten mit Knochenmetastasen leiden unter ausgeprägten Knochenschmerzen.

    Bereits nach kleinen Unfällen wie Stürzen oder Stößen können sogenannte pathologische Frakturen - also Knochenbrüche - auftreten. Eine besonders ausgeprägte Achtsamkeit des Patienten ist daher sehr sinnvoll.

    In der Regel werden Knochenmetastasen durch eine radiologische Untersuchung nachgewiesen. Die Röntgenaufnahme dient als Erstuntersuchung und Kontrolle des Krankheitsverlaufes.

    Weitere radiologische Verfahren, die zum Einsatz kommen können:

    • Computertomografie
    • Magnetresonanztomografie
    •  Knochen-/ Skelettszintigrafie
    • Skelettszintigrafie

    Bei der Skelettszintigrafie handelt es sich um eine besondere Form der radiologischen Diagnostik. Es werden geringe Mengen einer radioaktiv markierten Substanz in eine Vene gespritzt. Für eine kurze Zeit reichert sich der Stoff in den Knochenarealen an, in denen erhöhte Aktivität herrscht. Somit können diese Bereiche sichtbar gemacht werden.

    KnochenbiopsieDie Knochenmarkentnahme ermöglicht eine genaue Untersuchung des Knochengewebes, der Mineralisation und der Knochenzellen.

    Das Ziel der Behandlung ist, den Knochen zu festigen, drohende Frakturen zu verhindern und Knochenschmerzen zu lindern.

    Verschiedene Therapieverfahren können zum Einsatz kommen:

    Operation
    Bei einem drohenden bzw. bereits eingetretenen Bruch muss der Knochen durch einen operativen Eingriff stabilisiert werden.

    Strahlentherapie
    Die Krebszellen werden mittels hochenergetischer Röntgenstrahlen zerstört bzw. ihr Wachstum verhindert. Besonders sinnvoll ist diese Form der Therapie, wenn nur in einer begrenzten Region Knochenmetastasen nachweisbar sind.

    Chemotherapie
    Diese Therapie kommt immer dann zum Einsatz, wenn Krebszellen im gesamten Körper, also auch im Knochen vorhanden sind. Sie werden mit Hilfe von Medikamenten zerstört.

    Bisphosphonat-Therapie
    Eine bewährte Möglichkeit zur Verhinderung von Knochenfrakturen infolge von Knochenmetastasen bieten die Bisphosphonate. Sie lagern sich am Knochen an und wirken dort dem durch die Knochenmetastasen verursachten Knochenabbau entgegen.

    Links zum Thema Knochenmetastasen

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