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| Diabetisches Fußsyndrom Weiterführende Informationen:
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| Diabetes mellitus und seine Folgen Als Diabetes mellitus oder Zuckerkrankheit wird eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen bezeichnet, die allesamt zu erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie) führen. Normalerweise bewirkt das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Insulin eine Senkung des Blutzuckers, indem es den Transport des Zuckers aus dem Blut in die Körperzellen reguliert. Beim Diabetes mellitus ist dieser Vorgang gestört und es wird nicht genügend Zucker aus dem Blut abtransportiert. Anzeichen eines Diabetes sind z.B. ein starkes Durstgefühl, vermehrtes Wasserlassen oder unerklärbare Gewichtsabnahme. Eine akut auftretende Störung des Diabetes mellitus ist das diabetische Koma. Auf Dauer können die hohen Blutzuckerwerte aber auch verschiedene Organe des Diabetikers schädigen[3]. Folgende Auflistung zeigt die in Folge eines Diabetes mellitus möglichen Erkrankungen[1] .
Folgeerkrankungen des Typ-2-Diabetes (medizinische Fachausdrücke in Klammern)[1]:
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| Diabetisches Fußsyndrom Was ist das diabetische Fußsyndrom? Das diabetische Fußsyndrom ist eine der Hauptkomplikationen für Patienten mit Diabetes mellitus[1] . Unter dem Begriff des diabetischen Fußsyndroms (DFS) oder diabetischer Fuß werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, die unterschiedliche Ursachen und Krankheitsverläufe haben. Allen gemeinsam ist, dass Verletzungen am Fuß des Diabetikers zu Komplikationen führen können, die bei verzögerter oder ineffektiver Behandlung die Amputation der gesamten Extremität zur Folge haben können[ 3]. Ungefähr jeder 10. Patient mit einem diabetischen Fußsyndrom muss damit rechnen, amputiert zu werden[6]. 2003 erlitten fast 42.000 Diabetiker in Deutschland dieses Schicksal[2]. Diabetiker haben unverändert ein bis zu 50-fach erhöhtes Amputationsrisiko im Vergleich zu Nichtdiabetikern[1].Vorrangiges Ziel bei der Behandlung des Diabetischen Fußes muss daher die Vermeidung einer Amputation sein.
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Häufigkeit[2]
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| Entstehung Vielfach sind kleinere Schädigungen Auslöser der Fußverletzung: Druckbelastung, falsches und zu enges Schuhwerk, eingewachsene Zehennägel und Entzündungen am Fuß begünstigen bakterielle Infektionen und den raschen Gewebsuntergang[1] . Dabei beeinflussen zwei Faktoren maßgeblich die Entstehung des diabetischen Fußsyndroms: eine Schädigung der Nerven (Neuropathie) führt zu einer schlechteren Wahrnehmung von krankhaften Veränderungen am Fuß und Durchblutungsstörungen (Angiopathie) erhöhen die Anfälligkeit der Füße für Verletzungen[7] . Schädigung der Nerven (Neuropathie) Durchblutungsstörung (Angiopathie) Kombination von Nerven- und Durchblutungsstörung
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Risikofaktoren für die Entwicklung eines diabetischen Fußsyndroms Hauptrisikofaktoren für Geschwüre und schließlich Beinamputationen sind[3]
Weitere Risikofaktoren für das Entstehen von Fußverletzungen sind (Aufzählung beispielhaft)[3]
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Wie kann man dem diabetischen Fußsyndrom vorbeugen? Die häufigste Ursache für das Auftreten von Fußverletzungen sind zu enge Schuhe. Allgemein sollte man alle Schuhe meiden, die lokalen Druck auf den Fuß ausüben. So sind z.B. Schuhe mit hartem Korkfußbett, mit Riemen oder harte Fußeinlagen ungeeignet. Bei Bettlägerigkeit können sich durch das lange Liegen Druckstellen an den Fersen bilden und eine Gewebeschädigung verursachen[6]. Durch rechtzeitiges Handeln können viele Amputationen vermieden werden. Dazu zählen in erster Linie die regelmäßige Untersuchung der Füße der Diabetiker alle drei Monate und die Schulung und Information von Risikopatienten. Bei der Untersuchung ist auf Hautbeschaffenheit, Knochendeformierungen, Bewegungsverlust, Zeichen der Nervenschädigung (Stimmgabeltest) und der Durchblutungsstörung (Tasten der Fußpulse), Entzündungen, Verletzungen und passendes Schuhwerk zu achten[1]. Folgende Maßnahmen dienen der Vorbeugung möglicher diabetischer Fußkomplikationen[3]
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Was sind Anzeichen für ein diabetisches Fußsyndrom? [4]
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Wie wird das Diabetische Fußsyndrom behandelt? Beim Auftreten von Verletzungen am Fuß muss umgehend eine sachgerechte Diagnose und Behandlung in einer diabetologischen Fußambulanz erfolgen. Die wichtigste Maßnahme bei der Diagnose ist der Nachweis, ob eine Durchblutungsstörung beim diabetischen Fußsyndrom beteiligt ist, da ohne eine Verbesserung der Durchblutung die Wunde in der Regel nicht abheilen wird[7]. Nach der Abklärung, ob Nerven- und/oder Durchblutungsstörungen am DFS beteiligt sind, wird die entsprechende Behandlung eingeleitet. Therapie des DFS mit einer Schädigung der Nerven (Neuropathie) Therapie des DFS mit einer Durchblutungsstörung (Angiopathie)
Übersicht der möglichen Behandlungsmaßnahmen beim Diabetischen Fußsyndrom
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Literatur
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