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Fachbereich Diagnostik

Onkologie

Onkologie

CASA
Das Cancer Associated Serum Antigen (CASA) gehört zur Gruppe der polymorphen epithelialen Muzine. Im Verlauf maligner Transformationen erfolgt eine verstärkte Expression dieser Antigenstrukturen auf der Oberfläche von Epithelialtumorzellen. CASA wird bevorzugt auf Ovarialtumorzellen exprimiert und ins Serum sezerniert.

CASA wird unabhängig von anderen Tumormarkern (CA 125 und CA 72-4) bzw. komplementär zu diesen exprimiert.

Durch die Kombination von CASA und CA 125 ist es erstmalig möglich, eine relativ sichere Bewertung der Malignität bzw. Benignität von Unterleibserkrankungen anhand von Tumormarkerwerten vorzunehmen.

HAMA
Monoklonale Maus-Antikörper werden in vivo zur Immunsuppression nach Organtransplantation, zur Unterdrückung akuter Schübe bei Autoimmunopathien, zur Immuntherapie bei Tumorpatienten und zur Immunszintigraphie eingesetzt. Die Applikation monoklonaler Maus-Antikörper kann bei Patienten zu einer Induzierung von Human-Anti-Maus-Antikörpern (HAMA) führen.

HAMA beeinflussen die Effektivität der Immuntherapie und der Immunszintigraphie durch die Bindung der eingesetzten Antikörper und die damit einhergehende Verminderung der therapeutischen Wirksamkeit und diagnostischen Aussagekraft. HAMA führen zu unplausiblen Ergebnissen, insbesondere in der Tumormarkerdiagnostik, aber auch bei anderen diagnostischen Verfahren, die auf dem Einsatz von monoklonalen Maus-Antikörpern basieren.

Die Bestimmung von HAMA mit dem HAMA-ELISA medac ist eine differential-diagnostische Möglichkeit zur Überprüfung der Effizienz des Einsatzes monoklonaler Antikörper sowie zur Abklärung unplausibler Laborbefunde.





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