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| Fachbereich Supportiv-Therapie - Indikationen | ||||||||||||||||||||||
| Schmerz
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![]() © E.-M. Schöning
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Schmerzen müssen nicht sein! Jeder hat in seinem Leben irgendwann einmal Schmerz empfunden. Entweder nach einem Sturz, nachdem man sich den Kopf gestoßen oder aber mit einem Messer in den Finger geschnitten hat. Dieser akute Schmerz geht bald vorüber. Wie es ist, wenn der Schmerz nicht vorübergeht und unerträglich wird, übersteigt unsere normale Vorstellungskraft und kann nur von den Betroffenen wirklich nachvollzogen werden. Die Patienten gelangen an die Grenze dessen, was sie auszuhalten vermögen und fürchten oft den Schmerz weit mehr als die eigentliche Erkrankung. Vor allem die Lebensqualität ist stark eingeschränkt, denn nur allzu oft mündet der Schmerz als beherrschendes Krankheitssymptom in die soziale Isolation: Rückzug von Freunden und Hobbys.
Doch die Angst, dem Schmerz hilflos ausgeliefert zu sein und nicht begegnen zu können, muss nicht sein. Mit den Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie lässt sich bei allen Patienten der Schmerz entscheidend lindern und in vielen Fällen wird eine weitgehende Schmerzfreiheit erreicht ![]() © E.-M. Schöning
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| Welche Ursache haben Schmerzen bei Krebserkrankungen? Wichtig: Tumorschmerzen können unabhängig vom Stadium der zugrundeliegenden Tumorerkrankung auftreten. Sie sind keinesfalls immer Zeichen für das Endstadium der Erkrankung. Bei Tumorerkrankungen sind chronische Schmerzen besonders häufig. Etwa 70 % der Tumorpatienten leiden unter starken und stärksten Dauerschmerzen. Patienten mit fortgeschrittenen Karzinomerkrankungen leiden häufig unter Knochenmetastasen. In 60 – 90% der Fälle treten hierbei Knochenschmerzen auf. Die Entstehung dieser Schmerzen ist komplex und im Detail noch unbekannt. Dehnung oder Zerreißen der Knochenhaut:
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| Was tun gegen den Schmerz? Eine angemessene Schmerzbehandlung legt den Grundstein dafür, dem Patienten durch eine weitestgehend schmerzfreie Zeit, Kraft und Energie zu geben. Die Schmerzbehandlung sollte so früh wie möglich einsetzen, denn lang andauernde unbehandelte Schmerzen sind weit schwieriger zu therapieren. Im Mittelpunkt jeder Schmerzbehandlung steht das Bestreben, die Ursache des Schmerzes gezielt zu bekämpfen. Im Falle eines Tumors wird das Hauptziel sein, zunächst den Tumor und die Tochtergeschwülste zu beseitigen bzw. zu verkleinern. Bereits ein Wachstumsstillstand kann für das Nachlassen des Schmerzes ausreichen. Das Ausmaß der Verkleinerung des Tumors steht jedoch nicht immer in direkter Beziehung zum Ausmaß der Schmerzlinderung. Während akute Schmerzen vor allem mit schnell und kurz wirkenden Medikamenten behandelt werden, reichen diese bei chronischen starken Schmerzen alleine nicht aus. Hier ist es ausgesprochen wichtig, Präparate einzusetzen, deren Wirkung möglichst lang anhält. Geeignete Schmerzmittel in angemessener Dosierung ermöglichen, dass der Betroffene dauerhaft keine oder kaum Schmerzen empfindet. Der medikamentösen Schmerztherapie liegt das Stufenschema (s.Grafik) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugrunde.
Das WHO-Stufenschema gilt als Orientierungshilfe. Eine zufriedenstellende Schmerztherapie lässt sich jedoch nur durch einen individuell angepassten Therapieplan erreichen. Die Einteilung in 3 Stufen richtet sich nach zunehmender Intensität der zu behandelnden Schmerzen:
Ausführliche Informationen zu Anwendungsgebieten, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen des retardierten Morphinsulfates Capros® und des schnellwirkenden Morphinsulfats Capros® akut finden Sie in den Fachinformationen.
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