|
Sie befinden sich hier:
|
|
| Fachbereich Onkologie - Präparate | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Temomedac®
Wirkstoff Temomedac® = Temozolomid
Weitere Bestandteile:
Anwendungsgebiete Temomedac®-Hartkapseln sind angezeigt zur Behandlung von:
Wirkungsmechanismus Bei Temozolomid handelt es sich um ein Triazen, das bei einem physiologischen pH-Wert chemisch rasch zum aktiven Metaboliten 3-Methyl-(triazen-1-yl)imidazol-4-carboxamid (MTIC) hydrolysiert wird. MTIC hydrolysiert spontan zu 5-Amino-imidazol-4-carboxamid (AIC), einem bekannten Zwischenprodukt in der Purin- und Nukleinsäurebiosynthese, und zu Methylhydrazin, von dem angenommen wird, dass es sich um eine aktive alkylierende Substanz handelt. Die Zytotoxizität von MTIC wird hauptsächlich auf die Alkylierung an der O-6-Position von Guanin mit zusätzlicher Alkylierung an der N-7-Position zurückgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass bei später auftretenden zytotoxischen Läsionen eine aberrante Reparatur des Methyladdukts eine Rolle spielt.
Pharmakokinetik Nach oraler Anwendung bei erwachsenen Patienten wird TMZ schnell resorbiert und erreicht bereits 20 Minuten nach Applikation der Dosis Maximalkonzentrationen (die mittleren Zeiten betragen zwischen 0,5 und 1,5 Stunden). Nach oraler Applikation von 14C-markiertem TMZ betrug die mittlere fäkale Exkretion von 14C über 7 Tage 0,8 % der verabreichten Dosis, was auf eine vollständige Resorption hinweist. TMZ weist eine niedrige Eiweißbindung auf (10–20 %), daher wird eine Wechselwirkung mit Stoffen, die eine starke Eiweißbindung eingehen, nicht erwartet. Temozolomid passiert schnell die Blut‑HirnSchranke und liegt in der Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) vor. Die Penetration in die CSF wurde bei einem Patienten bestätigt; Die CSF-Exposition, basierend auf der AUC von TMZ, war annähernd 30 % der Plasmakonzentration, was den Daten bei Tierversuchen entspricht.
Wirkstärken
Braunglasflasche mit kindergesichertem Schraubdeckel aus weißem Polypropylen mit Induktionsversiegelung aus Polyethylen, die 5 oder 20 Kapseln enthalten. Bei sachgemäßer Lagerung sind Temomedac®-Hartkapseln 2 Jahre haltbar.
Therapieschemata Therapie des neu diagnostizierten Glioblastoms
Therapie des rezidivierenden oder progredienten malignen Glioms,
Kontakt Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Dr. Malzan unter Tel.: 04103 8006-313 oder unter E-Mail: a.malzan@medac.de gern zur Verfügung.
|
![]()
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|