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| Fachbereich Onkologie - Präparate | |||||||||
medoxa® 5 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Wirkstoff Oxaliplatin Weitere Bestandteile:
Anwendungsgebiete in Kombination mit 5-Fluorouracil und Folinsäure zur
Wirkungsmechanismus Bisher nicht restlos geklärt. Aquoderivate, die im Rahmen der Biotransformation von Oxaliplatin entstehen, interagieren mit DNA und bilden Intra- und Interstrang-Quervernetzungen. Diese bewirken einen Abbruch der DNA-Synthese, was zu Zytotoxizität und antitumoraler Wirkung führt.
Pharmakokinetik Nach einer zweistündigen Infusion werden 15% des verabreichten Platins in der Zirkulation wiedergefunden, die restlichen 85% werden rasch in die Gewebe verteilt oder über den Urin ausgeschieden. Die irreversible Bindung an rote Blutzellen und im Plasma resultiert in einer Halbwertzeit bei diesen Matrizen, die weitgehend mit dem natürlichen Umsatz von roten Blutzellen und von Serumalbumin vergleichbar ist. In Plasma-Ultrafiltrat wurde nach einer Gabe von 85 mg/m2 alle zwei Wochen bzw. von 130 mg/m2 alle drei Wochen keine Akkumulation festgestellt, und das Steady-State wurde in dieser Matrix im ersten Zyklus erreicht. Intra- und interindividuelle Schwankungen sind allgemein gering. Man geht davon aus, dass die Biotransformation in vitro das Ergebnis eines nichtenzymatischen Abbaus ist. Es liegen keine Hinweise für einen Cytochrom-P450-vermittelten Stoffwechsel des Diaminocyclohexan-(DACH)-Rings vor .
Dosierung Adjuvante Therapie: 85 mg/m2 alle 2 Wochen über einen Zeitraum von 12 Zyklen Behandlung des metastasierenden kolorektalen Karzinoms: 85 mg/m2 alle 2 Wochen.
Wirkstärken
medoxa® 50 mg (10 ml) PZN 7545263 (N1) medoxa® 100 mg (20 ml) PZN 7545286 (N1) medoxa® 200 mg (40 ml) PZN 7545292 (N1)
Kontakt Für weitere Fragen steht Ihnen Dr. Ursula Hespeling gern zur Verfügung.
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