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| Fachbereich Onkologie - Präparate | |||||||||||
Bleomedac® Wirkstoff Lyophilisiertes Bleomycinsulfat, Zytostatikum aus der Gruppe der Glykoprotein-Antibiotika. Es wird gewonnen aus dem Bakterium Streptomyces verticillus.
Anwendungsgebiete
Bleomycinsulfat wird bei diesen Erkrankungen üblicherweise in Kombination mit anderen Zytostatika verwendet.
Wirkungsmechanismus Bleomycin entfaltet seine zytotoxische Wirkung durch eine spezifische Bindung an DNA, die zu Strangbrüchen der DNA führt. Nach Verabreichung bildet Bleomycin einen Wirk-Komplex mit Kupfer (Cu2+) und gelangt so durch die Zellmembran ins Zellinnere. Nach Abspaltung des Kupfers im Zellplasma bindet Bleomycin im Nukleus an die DNA. Durch Sauerstoffradikale aktiviert, induziert es Strangbrüche an der DNA. Die höchste Empfindlichkeit haben Zellen in der G2- und M-Phase des Zellzyklus.
Pharmakokinetik Bleomycin zeichnet sich durch eine rasche Plasmaelimination aus und
wird vor allem über die Niere ausgeschieden. 60 - 70% des verabreichten
Bleomycins werden im Urin als aktive Substanz wiedergefunden. Die Plasmaelimination
verläuft biphasisch mit einer initialen Halbwertszeit von 24 Minuten
und einer 2. Halbwertszeit von 2 - 4 Stunden. Die Plasmaspitzenkonzentration
erreicht 1 - 10 µg/ml nach i.v.-Bolusinjektion von 15 mg/m2. Bei
intrapleuraler Gabe werden ca. 45% der Dosis im Kreislauf resorbiert.
Darreichungsform 1 Durchstechflasche enthält 15.000 I.E. lyophilisiertes Bleomycinsulfat
(1x1) Eine Flasche enthält 7,0 bis 10,0 (14,0 bis 20,0) mg lyophilisiertes Bleomycinsulfat, entsprechend einer standardisierten biologischen Aktivität von 15 (30) mg Bleomycin (entspricht 15.000 (30.000) I.E.).
Kontakt Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Dr. Rahman unter
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