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Fachbereich Onkologie - Indikationen

Ovarialkarzinom

Weiterführende Informationen:

  Einleitung
  Screening
  Stadieneinteilung
  Prognosefaktoren
  Diagnostik
  Pathologische Diagnostik
  Therapeutisches Management des Ovarialkarzinoms
  Nachsorge
  Therapieverlauf einer Overialkarzinom-Patientin heute
  medac-Produkte in der Therapie des Ovarialkarzinoms
  Aktuelle Studienkonzepte für Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom
   
Treosulfan oral versus i.v.
Treosulfan bei der älteren Patientin

 

 


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Indikationen Onkologie

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Einleitung

In Deutschland erkranken jährlich etwa 10000 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Ungefähr 75% der Patientinnen weisen zum Zeitpunkt der Diagnose bereits extrapelvine Metastasen auf und befinden sich in Stadium FIGO III oder IV.

Folgende Risikofaktoren werden für die Entstehung eines Ovarialkarzinoms diskutiert:

  • Zunehmendes Lebensalter

  • Genetische Faktoren

    • belastete Familienanamnese

    • BRCA 1 oder 2 Mutationen

  • Endokrine Faktoren

    • wiederholte Ovulationen

    • frühe Menarche, späte Menopause

    • Nulliparität, primäre Sterilität

    • polyzystische Ovarien

    • langjährige Hormonersatztherapie

 

Als protektive Faktoren gelten:

  • Parität

  • Ovulationshemmer

  • Hysterektomie

  • Tubenligatur

 

95% der Ovarialkarzinome treten sporadisch auf. Bei etwa 5% der Karzinome geht man von einer genetischen Prädisposition aus.

Das Ovarialkarzinom ist das siebthäufigste Malignom der europäischen Frauen. Da die Prognose meist schlecht ist, nimmt das Ovarialkarzinom den ersten Platz in der relativen Mortalitätsstatistik der gynäkologischen Malignome ein.

 

 

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Screening

Da der Großteil der Ovarialkarzinom-Patientinnen zum Zeitpunkt der Erstdiagnose bereits ein fortgeschrittenes Tumorstadium (FIGO III oder IV) zeigt, wird über effektive Screening-Methoden nachgedacht. Effektive Screeningmethoden sind zur Zeit nicht verfügbar.

Eine Kombination der folgenden Maßnahmen ist empfehlenswert:

  • Gynäkologische Untersuchung

  • Vaginaler Ultraschall und

  • Bestimmung des Tumormarkers CA-125

 

Da der Tumormarker CA-125 bei benignen Erkrankungen (z.B. Endometriose, Leberfunktionsstörungen) ebenfalls in stark erhöhter Konzentration nachweisbar sein kann, wird der Einsatz dieses Tumormarkers im Rahmen des Screenings kontrovers beurteilt.

 

 

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Stadieneinteilung

Die definitive Stadieneinteilung kann nur intraoperativ erfolgen.

FIGO Stadium Ia

Der Tumor ist auf einen Eierstock begrenzt.

 

FIGO Stadium Ib

Der Tumor befällt beide Eierstöcke.

 

FIGO Stadium Ic

Situation wie bei Stadium Ia oder Ib, zusätzlich: Kapseldurchbruch oder Tumor auf Eierstockoberfläche oder Bauchwasser mit bösartigen Zellen.

 

FIGO Stadium IIa

Der Tumor befällt einen oder beide Eierstöcke und breitet sich auf Gebärmutter oder Eileiter aus.

 

FIGO Stadium IIb

Der Tumor befällt einen oder beide Eierstöcke und breitet sich auf andere Beckengewebe aus.

 

FIGO Stadium IIc

Situation wie bei Stadium IIa oder IIb und Bauchwasser mit bösartigen Zellen oder Befall von Nachbarorganen (Enddarm, Blase)

 

FIGO Stadium III

Der Tumor befällt einen oder beide Eierstöcke, das Bauchfell oder es kommen auch Absiedlungen auf der Leberkapsel oder an Lymphknoten an den großen Gefäßen (z. B. große Bauchvene, Aorta) vor.

 

FIGO Stadium IV

Vorkommen von Fernmetastasen (z.B. im Gehirn, Lymphknotenbefall im Bereich des Schlüsselbeines, Befall des Lungengewebes, Befall des Lungenfelles mit Ergussbildung, Lebergewebebefall)FIGO Stadium IV Vorkommen von Fernmetastasen (z.B. im Gehirn, Lymphknotenbefall im Bereich des Schlüsselbeines, Befall des Lungengewebes, Befall des Lungenfelles mit Ergussbildung, Lebergewebebefall)

 

 

 

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Prognosefaktoren

Als multivariat signifikante prognostische Parameter für das Überleben von Patientinnen mit Ovarialkarzinom gelten:

  • Tumorstadium

  • Alter

  • Allgemeinzustand

  • postoperativer Tumorrest

  • Histologischer Typ

  • Tumorgrading

 

Der Stellenwert verschiedener neuerer Prognosefaktoren muss in Studien validiert werden. Etablierte prädiktive Faktoren gibt es derzeit nicht. Genexpressionsanalysen mit Tissue-Array Techniken könnten in der Zukunft einen hohen Stellenwert erlangen.

 

 

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Diagnostik

Den höchsten Stellenwert unter bildgebenden Verfahren in der Diagnostik des Ovarialkarzinoms hat die transvaginale Ultrasonographie. Diese dient der Beurteilung der Dignität des Tumors nach morphologischen Kriterien wie Zystengröße, Wanddicke, Vorhandensein von Septen und soliden Anteilen. Eine apparative diagnostische Maßnahme, die ein operatives Staging beim Ovarialkarzinom ersetzen und die Operabilität verlässlich einschätzen kann, existiert zur Zeit nicht. Die diagnostische Punktion eines zystisch soliden oder rein soliden Ovarialtumors ist in jedem Fall kontraindiziert. Hierdurch können Tumorzellen intraperitoneal disseminiert werden. Der Tumormarker CA 125 ist aufgrund der geringen Spezifität nicht zur Früherkennung geeignet, er sollte aber zur Verlaufsbeurteilung vor Therapiebeginn bestimmt werden. Molekulare Muster stehen derzeit zur Früherkennung, Vorhersage des Therapieansprechens und als Prognosefaktor nicht zur Verfügung.

 

 

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Pathologische Diagnostik

Die histologische Klassifikation der Ovarialkarzinome und anderer Ovarialtumoren erfolgt gemäß der aktuellen WHO Klassifikation (2003). Die Schnellschnittuntersuchung von Ovarialtumoren ermöglicht in eindeutigen Fällen eine intraoperative Diagnosesicherung. Bei unklarer Befundlage und/oder angestrebter Fertilitätserhaltung ist eine differenzierte morphologische Aufarbeitung des fixierten Operationsmaterials vorzuziehen. Eine verlässliche Typisierung von Ovarialtumoren kann zusätzlich zur konventionellen Histologie den differenzierten Einsatz histochemischer und immunhistochemischer Untersuchungen erforderlich machen.

Folgende Subtypen sind voneinander abzugrenzen:

  • Ovarialkarzinome

  • extraovarielle (peritoneale) Karzinome

  • Borderline-Tumoren

  • Keimzelltumoren

  • Keimstrang-Stromatumoren

  • Ovarialmetastasen, u.v.m

 

Die Borderline-Tumoren und die Ovarialkarzinome werden nach der WHO-Klassifikation entsprechend dem Zelltyp in folgende Typen eingeteilt:

  • serös

  • muzinös (endozervix-ähnlich und intestinal)

  • klarzellig

  • übergangszellig

  • gemischt

 

Den endometroiden Formen werden auch die Adenosarkome, die mesodermalen (Müller-) Mischtumoren und die Stromasarkome zugeordnet. Eine verlässliche Typisierung von Ovarialtumoren kann zusätzlich zur konventionellen Histologie den differenzierten Einsatz histochemischer und immunhistochemischer Untersuchungen erforderlich machen.

 

 

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Therapeutisches Management des Ovarialkarzinoms

Das therapeutische Management des Ovarialkarzinoms besteht aus zwei wichtigen Komponenten:

  1. Radikale multiviszerale Operation

  2. Anschließende systemische zytostatische Behandlung

 

1. Operation

Der postoperative Tumorrest stellt den wichtigsten Prognosefaktor beim Ovarialkarzinom dar. Patientinnen ohne postoperativen Tumorrest haben sowohl bezüglich des rezidivfreien Überlebens als auch des Gesamtüberlebens haben den größten Benefit.

Man unterscheidet drei Subgruppen:

  • Patientinnen mit erzielter makroskopischer Tumorfreiheit . Diese Patientinnen weisen die besten Langzeitergebnisse auf. Makroskopische Tumorfreiheit sollte durch maximale zytoreduktive Chirurgie angestrebt werden.

  • Patientinnen mit einem Tumorrest von < 2 cm

  • Patientinnen mit Tumorresiduen von > 2 cm

Neue Studien empfehlen eine Unterscheidungsgrenze des postoperativen Tumorrestes in „makroskopisch tumorfrei“,„ Tumorrest = 1 cm“ und „Tumorrest > 1cm“ (Eisenkop et al. 2001). Hierzu liegen aber noch wenige publizierte Daten vor.

Mit der Operation des Ovarialkarzinoms werden zwei wichtige Ziele verfolgt:

  • Wichtigste diagnostische Maßnahme

  • Maximale Tumorreduktion

 

Frühes Ovarialkarzinom
FIGO I-IIA
Staging/Operation
Fortgeschrittenes
Ovarialkarzinom
Operative Therapie

Die systematische chirurgische Exploration ist von entscheidender Bedeutung für die Festlegung des Stadiums und die Entscheidung über eine Chemotherapie. Bei Entfernung eines Ovarialtumors ist die komplette Entfernung unter Vermeidung einer Ruptur erforderlich. Die vollständige Entfernung aller makroskopisch erkennbaren Tumormanifestationen ist essentiell.

  • Peritonealzytologie

  • Inspektion und Palpation der gesamten Abdominalhöhle

  • Biopsien aus allen auffälligen Stellen

  • Peritonealbiopsien aus unauffälligen Regionen

  • Hohe Adnexexstirpation beidseits

  • Hysterektomie, ggf. extraperitoneales Vorgehen

  • Omentektomie mind. infrakolisch

  • Appendektomie (bei muzinösem/unklarem Tumortyp)

  • Bds. pelvine und paraaortale Lymphonodektomie

  • Bei gesichertem Stadium FIGO Ia mit Grading 1 ist ein fertilitätserhaltendes operatives Vorgehen möglich.

  • Maximale Tumorreduktion durch Experten verbessert die Prognose in den Stadien III und IV.

  • Mediane Laparotomie (Symphyse bis nahe Xiphoid)

  • Inspektion beider Ovarien, des Uterus und der Tuben, des Dünn- und Dickdarms, des Appendix und der Mesenterialwurzel des Oberbauchs mit Leber, Milz, Magen, Omentum minus, Bursa omentalis, Zwerchfelle und des Retroperitoneums

  • Netzresektion infragastrisch unter Mitnahme der milznahen Anteile evt. unter Erhalt der Magengefäßarkade

  • Radikale Adnexektomie bds. nach weiträumiger Eröffnung des Retroperitoneums mit hohem Absetzen der Ovarialgefäßbündel, Hysterektomie

  • Deperitonealisieren des kleinen Beckens sowie parietal einschließlich des Zwerchfells bei Peritoneumbefall

  • Oberbaucheingriffe soweit zur Tumorreduktion erforderlich: Darmresektion, Splenektomie, Pankreasteilresektion, Leberteilresektion, Diaphragmaresektion, Omentum minus

  • Multiple Darmresektionen zur Tumorreduktion sinnvoll, wenn ansonsten keine größeren Tumormassen zurückbleiben (Cave: Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko)

  • Appendektomie (bei muzinösem oder intraoperativ unklarem histologischem Subtyp)

 

  Lymphonodektomie
 
  • Systematische pelvine und paraaortale Lymphonodektomie bis zur Vena renalis bei intraperitoneal kompletter Tumorresektion obligat.

  • Die systematische pelvine und paraaortale Lymphonodektomie bis zur Vena renalis bei Tumorresektion < 1cm verbessert das progressionsfreie Überleben signifikant.

  • Ein statistisch signifikanter Benefit für das Gesamtüberleben durch die Lymphonodektomie bei Tumorrest < 1 cm wurde bisher nicht in randomisierten Studien nachgewiesen

  • Bei intraperitonealem Tumorrest gezielte Resektion inspektorisch oder palpatorisch auffälliger Lymphknoten zur Tumorreduktion.

 

  Intervalloperation
 
  • Eine Intervall-Operation nach initial maximaler Tumorreduktion mit suboptimalem Ergebnis ist nicht sinnvoll.

  • Eine EORTC Studie zeigte einen Überlebensvorteil für die Intervalloperation bei Patientinnen, bei denen initial keine maximal mögliche Tumorreduktion vorgenommen wurde.

 

Der Großteil der Patientinnen ist Kontinenz-erhaltend zu operieren. Das rezidivfreie Intervall ist für die Indikation zum Rezidiveingriff ein wirksamer Prognosefaktor. Patientinnen mit einem rezidivfreien Intervall von mehr als 12 Monaten haben ein längeres Gesamtüberleben als Patientinnen mit Frührezidiv, so dass diese Patientinnengruppe von einer sekundären zytoreduktiven Chirurgie eher profitiert.

Als limitierende Faktoren für eine optimale Zytoreduktion gelten:

  • schwere internistische (kardiovaskuläre) Erkrankungen

  • diffuse hepatogene Filialisierung

  • rezidivfreies Intervall von <12 Monaten

 

Ob eine Rezidivoperation beim Ovarialkarzinomrezidiv sinnvoll ist, kann nur individuell im interdisziplinären Konsensus entschieden werden; wichtige Einflussfaktoren sind:

  • Allgemeinzustand

  • rezidivfreies Intervall

  • Symptomatik

  • Tumorbefallmuster

 

2. Chemotherapie

Neben der maximal erreichbaren operativen Tumorreduktion besteht die Standardbehandlung in einer anschließenden Chemotherapie.

Primärtherapie

Evidence-based- Medicine-Level I (GOG 111, GOG 158, OVAR 5)

Paclitaxel 175 mg/m² 3-Stunden-Infusion

Carboplatin AUC =5

 

Da Carboplatin besonders im nichthämatologischen Nebenwirkungs-Spektrum deutliche Vorteile gegenüber Cisplatin besitzt und seine Äquieffektivität bewiesen hat (GOG 158, Ovar-3), ist die Kombinations-Therapie mit Paclitaxel und Carboplatin zu bevorzugen.

Die zytostatische Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms sollte vorzugsweise im Rahmen klinischer Studien erfolgen, um die spärliche Datenlage zu verbessern und um die erreichten Fortschritte weiter zu optimieren. In Deutschland sollten die Patientinnen vorzugsweise Studienteilnahme in Projekte der AGO (www.ago-ovar.de) und der NOGGO (www.noggo.de) eingebracht werden.

Frühes Ovarialkarzinom
FIGO I-IIA
Adjuvante Therapie
Fortgeschrittenes
Ovarialkarzinom
Chemotherapie
Patientinnen mit Ovarialkarzinom im Stadium IA Grad 1 benötigen keine adjuvante Chemotherapie. Voraussetzung ist ein adäquates Staging. Patientinnen mit Stadium I-II, außer IA G1 benötigen eine Platin haltige adjuvante Chemotherapie (Risikominimierung bezüglich eines Rezidivs und Verbesserung der Gesamtüberlebensrate). Für Stadium FIGO IB, G1 gibt es nur wenige Daten, um die Frage nach dem Nutzen der adjuvanten Therapie zu beantworten. Die Chemotherapie sollte mindestens Platin haltig sein, 4 - 6 Zyklen. Für eine genaue Angabe der durchzuführenden Anzahl an Zyklen gibt es keine ausreichende Evidenz für die Frühstadien des Ovarialkarzinoms.In den Studien mit den größten Fallzahlen ACTION und ICON 1 wurden 6 Zyklen empfohlen, wie auch von den meisten internationalen Fachgesellschaften, z.B. GOG, es wurde aber auch die Durchführung von 4 Zyklen akzeptiert. Für Platin-haltige Kombinationstherapien im Vergleich zur Platin-Monotherapie gibt es bisher keine Daten aus randomisierten Studien zum frühen Ovarialkarzinom.
  • Entscheidend für ein möglichst langes Überleben ist die Kombination von state-of-the-art Operation und state-of-the-art Chemotherapie

  • State-of-the-art heißt auch (wenn möglich) Therapie innerhalb zertifizierter Studienprotokolle bzw. in Studienzentren*

  • Bisher keine Therapie Platin-Taxan überlegen

  • Carboplatin – Paclitaxel bzgl. Wirkung und Nebenwirkung derzeit beste Primärtherapie

  • Carboplatin AUC 5 / Paclitaxel 175 mg/m² 3 h iv über 6 Zyklen, alle 3 Wochen

  • Keine Daten pro Therapieverlängerung (> 6 Zyklen), Dosiseskalation oder Addition weiterer Zytostatika außerhalb klinischer Studien

*z.B.:AGO Studiengruppe Ovarialkarzinom (AGO-OVAR)
www.ago-ovar.de

Nordostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie
www.noggo.de

Therapie des Rezidivs

Trotz „State of the Art“-Primärtherapie und verbesserter Operationstechniken und damit verbundener hoher Ansprechraten in der First-Line-Chemotherapie mit Paclitaxel und Carboplatin von etwa 75% entwickeln etwa 65% der Patientinnen in den FIGO-Stadien III und IV ein Rezidiv oder eine Tumorprogression und versterben an dieser Erkrankung. Die zytostatische Rezidivtherapie verfolgt daher folgende Ziele:

  • Tumorkontrolle

  • Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität.

 

Primäre Zielkriterien der Studien in der Rezidiv-(Palliativ-)Situation sind das Gesamtüberleben (progressionsfreies Überleben) und die Messung der Lebensqualität, die besonders durch die nichthämatologischen Nebenwirkungen beeinflusst wird. Patientinnen, die ein Rezidiv erleiden, sollten vorzugsweise im Rahmen von klinischen Studien behandelt werden.

Für die Prognoseeinschätzung hat sich die Einstufung in so genannte platinsensitive und platinrefrakträre (jeweils plus Paclitaxel) Tumoren bewährt.

Patientinnen mit platinsensitiven Tumoren und langem rezidivfreien Intervall (>12 Monate) profitieren häufig von einer erneuten Operation und zeigen bei der Second-Line-Chemotherapie auch erheblich höhere Ansprechraten als Patientinnen mit platinrefraktären Tumoren.

Etwa 15–25% der Patientinnen haben einen platinrefraktären Tumor mit primärem Tumorwachstum während einer Platin- bzw. Platin- plus Paclitaxel-haltigen Chemotherapie (primäre Progression) oder einem Tumornachweis innerhalb von 6 Monaten nach Abschluß der Chemotherpapie.

 

Ziele der Rezidivtherapie:

Andere Gewichtung als bei der Primärtherapie

  • Symptomkontrolle

  • Lebensqualität

  • Verbesserung des progressionsfreien Überlebens

  • Verlängerung des Gesamtüberlebens

  • Ansprechen (?)

 

Die Patientinnen können gemäß den unten aufgeführten Eigenschaften in Patientinnen mit einer potentiell „Platin-sensitiven“ Erkrankung und Patientinnen, mit einer resistenten Erkrankung eingeteilt werden:

Platin/Taxan-refraktär

 

    Platin/Taxan-sensibel

Bestes Ansprechen auf Platin-Taxanhaltige 1st-line:
Stabilisierung (NC)

 

  Ansprechen auf Platin-Taxanhaltige Chemotherapie (PR,CR)

Progress während Platin-Taxanhaltiger 1st-line

 

 

Therapiefreies Intervall:
>6 (>12 Monate)

Rezidiv/Progression innerhalb von 6 Monaten nach Ende 1st-line

 

   
  

Platin-sensibles Ovarialkarzinom
Chemotherapie State of the Art 2005

  • Platinhaltige Kombinationstherapie ist Platin- Monotherapie überlegen

  • Carboplatin / Paclitaxel ist effektiv

  • Carboplatin / Gemcitabin ist effektiv

  • Bei Kontraindikation gegen Kombinationstherapie ist Carboplatin-Monotherapie Therapie der Wahl

 

Platin-refraktäres Ovarialkarzinom
Chemotherapie State of the Art 2005

  • Überlegenheit Chemotherapie gegenüber Hormonen nicht gesichert

  • Kombinationstherapie ohne Vorteil gegenüber Monotherapie

 

Das Therapiespektrum für die Rezidivtherapie des Platin-refraktären Ovarialkarzinoms besteht aus folgenden Substanzen:

  • Gemcitabine

  • Etoposid

  • pegliposomale Zubereitung des Doxorubicins

  • Topotecan

  • Treosulfan

 

Diese Substanzen unterscheiden sich besonders in ihrem Nebenwirkungsspektrum stark.

 

 

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Nachsorge

Ziele der Nachsorge

Erkennung und Behandlung therapieassoziierter Nebenwirkungen

Erkennung einer Rezidiverkrankung

Psychosoziale Betreuung

Lebensqualität

Möglichkeiten und Ziele rehabilitativer Maßnahmen

 

Inhalte der Nachsorge

  • Anamnese

  • Körperliche Untersuchung inkl. gynäkologische Spiegel- und Tastuntersuchung, Vaginalsonografie, rektale Untersuchung

  • Kein Tumormarker bei symptomfreier Patientin
    (Ausnahme: Keimzell / Keimstrangstromatumoren)

  • Keine routinemäßige aufwendige apparative Untersuchung

  • bei klinischem Verdacht auf eine Rezidiverkrankung ist eine laborchemische und apparative Diagnostik unter Berücksichtigung therapeutischer Konsequenzen indiziert

  • Mammadiagnostik jährlich

 

 

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Therapieverlauf einer Overialkarzinom-Patientin heute

Diagnostik/Primärtherapie
Ziele Minimale Tumorlast   Hohe OR
Ø Tunmorlast
 
  Maximale
zytoreduktive
Operation
  Optimale
1st-line
Chemotherapie
1. Nachsorgephase
     

Chemotherapie mit
Carbomedac® und Taxomedac®

Dosierungsempfehlung
Carbomedac® AUC 5
+ Taxomedac® 175mg/m2 als 3h-Infusion
6 Zyklen, alle 3 Wochen

 
 
  • Entscheidend für ein möglichst langes Überleben ist die Kombination von state-of-the-art Operation und state-of-the-art Chemotherapie

  • State-of-the-art heißt auch (wenn möglich) Therapie innerhalb zertifitierter Studienprotokolle bzw in Studienzentren

    z.B.:AGO Studiengruppe Ovarialkarzinom (AGO-OVAR)
    www.ago-ovar.de

    Nordostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie
    www.noggo.de


Rezidiv
Ziele Lebensverlängerung/
Bessere Lebensqualität
   
  REZIDIV 1. Nachsorgephase Erneutes
REZIDIV
  2nd-line
Chemotherapie
+ Operation
  3rd-line
+
4th-line
Chemotherapie
     
  Platin-refraktär Platin-sensibel    
  Chemotherapie mit
z.b. Caelyx® Gemzar®, Hycamtin® oder Ovastat®
Chemotherapie mit
Carbomedac® und Taxomedac®
  Chemotherapie mit
z.b. Caelyx® Gemzar®, Hycamtin® oder Ovastat®
 

Dosierungsempfehlung für Ovastat

Intravenlöse Therapie
Ovastat® 7g/m2
als Kurzinfusion
Wiederholung 3-4 Wochen

Orale Therapie
400-600mg/m2 Ovastat® täglich
Tag 1 bis 28
28 Tage Therapiepause, dann Wiederaufnahme

Dosierungsempfehlung
Carbomedac® AUC 5
+ Taxomedac® 175mg/m2
als 3h-Infusion
6 Zyklen, alle 3 Wochen
 

Dosierungsempfehlung für Ovastat

Intravenlöse Therapie
Ovastat® 7g/m2
als Kurzinfusion
Wiederholung 3-4 Wochen

Orale Therapie
400-600mg/m2 Ovastat® täglich
Tag 1 bis 28
28 Tage Therapiepause, dann Wiederaufnahme

 

 

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medac-Produkte in der Therapie des Ovarialkarzinoms:

Taxomedac®
Carbomedac®
Ovastat®

 

 

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Aktuelle Studienkonzepte für Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom (1)

Treosulfan oral versus i.v.
Multizentrische Therapieoptimierungsstudie: Treosulfan oral vs. i.v. als Third-line–Therapie beim rezidivierenden Ovarialkarzinom: Eine offene, randomisierte, kontrollierte klinische Studie der Phase III-b (Third-Line)

Primäres Studienziel

Vergleich zwischen oraler und intravenöser Appikation hinsichtlich

  • Sicherheit

  • Verträglichkeit

  • Sekundäre Ziele

  • Zeit bis zum Progress

  • Lebensqualität

  • Gesamt-Überleben

 

Information

Leiter der Klinischen Prüfung (LKP) und Sponsor:

Prof. Dr. Gitsch
Universitäts-Frauenklinik
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel. 0761-152420 oder 0761-2703024

Monitoring:

iOMEDICO AG
Hanferstrasse 28
79108 Freiburg
Telefon: (0761) 15242-0
Telefax: (0761) 15242-10

 

SYNOPSIS

Studiennummer IOM 10 / 01
Titel Treosulfan oral vs. i.v. beim rezidivierenden Ovarialkarzinom
Art der Studie Offene, randomisierte, kontrollierte, multizentrische parallele Studie mit zwei Prüfarmen
Phase IIIb
Studienziele Vergleich zwischen oraler und intravenöser Applikation hinsichtlich der Sicherheit und Verträglichkeit (primär) sowie hinsichtlich der Zeit bis zur Progression, der Lebensqualität und der Überlebenszeit (sekundär).
Indikation rezidivierendes Ovarialkarzinom
Studienmedikation Treosulfan: Ovastat® Kapseln 250 mg und Ovastat® 1000 / Ovastat® 5000 Trockensubstanz
Dosierung

Arm A: 7000 mg/m² i.v. an Tag 1, 29, 57 usw.

Arm B: 600 mg/m² p.o. an Tag 1-28, 57-84, usw.

Therapiedauer bis zur Feststellung von Progredienz
Patientenkollektiv chemotherapeutisch vorbehandelte Patientinnen im Alter von = 18 Jahren mit mindestens einer evaluierbaren Tumorläsion oder Tumormarkeranstieg (Ca 125) > 100 U/ml.
Zahl der Patienten 270 (135 pro Arm)
Zahl der Zentren 20 Zentren in Deutschland
Dauer der Studie für jede Patientin bis zur Bestätigung von Komplettremission zzgl. zwei weiterer Monate Therapie, oder bis zur Feststellung von Progredienz des Tumors, oder bis zur Feststellung von nicht akzeptabler Toxizität
Zeitplan geplanter Rekrutierungsstart: September Oktober 2002
geplantes Rekrutierungsende: Juli 2006
voraussichtliches Behandlungsende: Juni 2007/

 

Einschlusskriterien

  • Patientinnen mit Rezidiv eines histologisch nachgewiesenen Ovarialkarzinoms oder extraovariellem Ovarialkarzinom

  • Patientinnen mit rezidivierendem Ovarial-Karzinom, die bereits eine 1st und 2nd line Therapie erhalten haben, d.h. Studie entspricht Therapie ab der 3. Linie.

  • Zweidimensional messbare oder evaluierbare Tumorläsion, oder Progression der Erkrankung, ausgedrückt durch einen Tumormarkeranstieg von Ca 125. Ein deutlicher Anstieg des Tumoraktivitätsparameters Ca 125 in den pathologischen Bereich > 100 U/l kann als Progression/Rezidiv definiert werden. Der Anstieg muss jedoch als kontinuierlicher Anstieg mit mind. 2 Messungen dokumentiert sein. Der Anstieg sollte mind. 25 % zum Vergleichswert nach der vorausgegangenen Chemotherapie betragen. Bei einem Ca 125 Wert von > 1000 U/l kann sofort mit der Studientherapie begonnen werden.

  • Alter = 18 Jahre

  • Minimale Lebenserwartung 3 Monate

  • Karnofsky-Index > 50 %

  • Patienteninformation und schriftliche Einverständniserklärung der Patientin

 

Ausschlusskriterien

  • Vorbehandlung mit Treosulfan

  • Zweitmalignom (außer Basaliom oder Zervixkarzinom in situ)

  • Patientinnen mit Ascites/Pleuraerguss ohne evaluierbare oder messbare Tumorläsion oder nicht erhöhtem Ca 125.

  • Schwerwiegende Begleiterkrankungen

  • Prätherapeutisch nicht ausreichende Knochenmarksreserve, definiert als:
       Leukozyten = 3,5 x 109/l
       Thrombozyten = 100 x 109/l

  • Kreatinin = 1,25 x der oberen Grenze des Normbereichs

  • Gesamtbilirubin = 1,25 x der oberen Grenze des Normbereichs (Ausnahme: benigne Konjugationsstörungen, z.B. M. Meulengracht)

  • Teilnahme an einer experimentellen Therapiestudie während der letzten vier Wochen

  • Gleichzeitige oder geplante Radiotherapie

  • Andere gleichzeitige oder geplante antineoplastische Therapie

  • Schwangerschaft oder Verweigerung adäquater Kontrazeption gebärfähiger Frauen bis drei Monate nach Therapieende

 

 

 

 

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Aktuelle Studienkonzepte für Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom (2)

Treosulfan bei der älteren Patientin
Treosulfan oral vs. i.v. beim rezidivierenden Ovarialkarzinom bei der älteren Patientin (=70Jahre);
Eine offene, randomisierte, kontrollierte, multizentrische klinische Studie der Phase III-b

Primäres Studienziel

Vergleich der Patienten-Compliance der Schemata, welche sich über die Therapieabbruchraten definiert.

Sekundäre Ziele

  • Toxizität

  • Gesamtüberleben

  • Progressionsfreies Überleben (PFS)

  • Lebensqualität (EORTC QLQ-Ovar 28 und Auszug: EORTC QLQ-C30, Selbsteinschätzung)

  • Komorbidität (mod. CIRS)

  • funktioneller Status

  • (geriatrisches Assessment nach iADL und ggf. ADL)

 

Information

Studienleitung nach § 40 AMG und Studienkoordination

Prof. Dr. med. W. Lichtenegger
Dr. med. Jalid Sehouli
Charité-Universitätsmedizin Berlin
Frauenklinik
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Tel. 030/450 664 043
Fax 030/450 564952
Email: sehouli@aol.com

 

Wissenschaftlicher Beirat

Prof. Dr. F. Porzsolt, Klinische Ökonomik,
Universitätsklinikum Ulm, Insitute of Clinical Economics e. V.
Prof. Dr. Dr. G. Kolb, Chefarzt Medizinische Klinik, Fachbereich Geriatrie,
St. Bonifatius Hospital Lingen,
Akademisches Lehrkrankenhaus der Med. Hochschule Hannover
Prof. Dr. I. Roots, Direktor, Institut für Klinische Pharmakologie
Campus Mitte, Charité Universitätsmedizin Berlin

 

Randomisation und Monitoring

Alcedis GmbH
Winchesterstr. 2
35394 Gießen / Europaviertel
Tel.: 0641 / 944 36-0
Fax: 0641 / 944 36-70
Email: info@alcedis.de
Studiensekretariat Berlin

 

Charité-Universitätsmedizin Berlin

Frauenklinik
Studiensekretariat Ovar
Frau Yurtseven
Tel.: 030/450 564 052
Fax: 030/450 564 952
Email:studiensekretariat.agovarialca@charite.de

 

Studiennummer Alcedis 05/04
EudraCT Nr. 2004-000719-25
Titel Präferenz-Studie bei älteren Patientinnen mit Ovarialkarzinomrezidiv: Treosulfan oral vs. intravenös
Art der Studie Offene, kontrollierte, multizentrische parallele Studie mit zwei Prüfarmen
Phase IIIb
Studienleiter Prof. Dr. W. Lichtenegger Charité-Universitätsmedizin Berlin
Indikation rezidivierendes Ovarialkarzinom
Studienziele

Primäres Ziel:

  • Vergleich der Patienten-Compliance der Schemata, welche sich über die Therapieabbruchraten definiert

Sekundäre Ziele:

  • Toxizität
  • Gesamtüberleben
  • Progressionsfreies Überleben (PFS)
  • Funktioneller Status (nach iADL und ggf. ADL)
Studienmedikation Treosulfan: Ovastat® Kapseln 250 mg und Ovastat® 1000 / Ovastat® 5000 Trockensubstanz
Dosierung Arm A: 7000 mg/m² i.v. an Tag 1, 29, 57 usw.
Arm B: 600 mg/m² p.o. an Tag 1-28, 57-84, usw.
Therapiedauer bis zur Feststellung von Progredienz
Patientenkollektiv chemotherapeutisch vorbehandelte Patientinnen im Alter von = 70 Jahren mit mindestens einer evaluierbaren Tumorläsion oder Tumormarkeranstieg (Ca 125) > 100 U/ml
Zahl der Patienten 160 (80 pro Arm)
Zahl der Zentren 60 Zentren in Deutschland
Dauer der Studie für jede Patientin bis zur Bestätigung von Komplettremission zzgl. zwei weiterer Monate Therapie, oder bis zur Feststellung von Progredienz des Tumors, oder bis zur Feststellung von nicht akzeptabler Toxizität
Zeitplan geplanter Rekrutierungsstart: Juni 2004
geplantes Rekrutierungsende: Dezember 2007
voraussichtl. Behandlungsende: Juni 2008

 

Einschlusskriterien

  • Patientinnen mit Rezidiv eines histologisch nachgewiesenen Ovarialkarzinoms, Tubenkarzinoms oder Peritonealkarzinom

  • Studientherapie ab der 3rd-line Therapie des rezidivierenden Ovarial-Karzinoms

  • Zweidimensional messbare oder evaluierbare Tumorläsion oder Progression der Erkrankung, ausgedrückt durch einen Tumormarkeranstieg von Ca 125. Ein deutlicher Anstieg des Ca 125 in den pathologischen Bereich > 100 U/ml kann als Progression/Rezidiv definiert werden. Der Anstieg muss jedoch als kontinuierlicher Anstieg mit mind. 2 Messungen dokumentiert sein. Der Anstieg sollte mind. 25 % zum Vergleichswert nach der vorausgegangenen Chemotherapie betragen. Bei einem Ca 125 Wert von > 1000 U/ml kann sofort mit der Studientherapie begonnen werden

  • Alter = 70 Jahre

  • Minimale Lebenserwartung von 3 Monaten

  • Allgemeinzustand: ECOG 0-2

  • Patienteninformation und schriftliche Einverständniserklärung der Patientin

 

Ausschlusskriterien

  • Vorbehandlung mit Treosulfan

  • Zweitmalignome, die die Gesamtprognose der Patientin negativ beeinflussen

  • Patientinnen ohne evaluierbare oder messbare Tumorläsion oder nicht erhöhtem Ca 125 (eine histologische Sicherung der Läsion ist nicht erforderlich)

  • Schwerwiegende Begleiterkrankungen

  • Prätherapeutisch nicht ausreichende Knochenmarksreserve, definiert als:     Leukozyten = 2,0 x 109/l
        Thrombozyten = 100 x 109/l

  • Kreatinin = 1,25 x der oberen Grenze des Normbereichs

  • Gesamtbilirubin = 1,25 x der oberen Grenze des Normbereichs, bei Lebermetastasen = 5 x der oberen Grenze des Normbereichs (Ausnahme: benigne Konjugationsstörungen, z.B. M. Meulengracht)

  • Gleichzeitige oder geplante Radiotherapie (Ausnahme: Schmerztherapie oder lokalisierte Knochenbestrahlung)

  • Andere gleichzeitige oder geplante antineoplastische Therapie

 

 
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