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Fibrinolyse - Grundlagen der Thrombolysetherapie

 

Fibrinbildung und –auflösung stehen normalerweise im Gleichgewicht. Störungen dieses funktionellen dynamischen Gleichgewichtes führen entweder zu Blutungsneigung oder zur intravasalen Gerinnselbildung. Letztere wird als Thrombose bezeichnet.

Als Ursachen für eine Thrombose gelten die Faktoren der Virchowschen Trias

  • STASE Verlangsamung des Blutstromes

  • LÄSION Veränderungen der Gefäßwand

  • HYPERKOAGULABILITÄT erhöhte Gerinnungsneigung

Unter Thrombolysetherapie versteht man die Gabe eines Medikamentes, das die physiologische Fibrinolyse aktiviert. Dadurch kommt es zur Auflösung von aus Fibrin bestehenden Thromben. Bei dieser Therapie wird im hämostatischen Gleichgewicht eine Verschiebung zugunsten gerinnselauflösender und zu Ungunsten prokoagulatorischer Mechanismen vorgenommen.


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Übersicht über thrombolytische Substanzen


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Alle heute eingesetzten Thrombolytika führen direkt oder indirekt zur Bildung von Plasmin aus dem fibrinolytisch inaktiven Plasminogen. Plasmin spaltet Fibrin und in geringerem Ausmaß Fibrinogen. Gleichzeitig werden andere prokoagulatorische Substanzen (vor allem Faktor V und Faktor VIII) vermindert.

 

 

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